Sie haben die Wahl...

Ein Loch im Zahn. Damit die Zerstörung der kostbaren Zahnsubstanz nicht weiter voranschreitet muß der Defekt gut versorgt werden.

Idealerweise soll das Material viele Anforderungen erfüllen :

- Mundbeständig

- exakt anpassbar

- keine Spaltbildung am Übergang zum Zahn

- körperverträglich

- preiswert

- zahnfarbenes Aussehen

Leider gibt es bis heute kein Material, welches allen Idealvorstellungen entspricht.

Sie müssen Ihre Prioritäten wissen.
 

Amalgam

Es ist bruchfest, hat einen genauen Randschluss, lange haltbar und preiswert. Im Seitenzahnbereich hält es hohen Kaudruck aus.

Vor allem wegen des Quecksilbers bestehen bei einigen Experten Bedenken gegen die Anwendung. Der Anteil beträgt ca. 50%. Wir verwenden es nicht bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, Schwangeren und Kindern bis 6 Jahren.

Aber Vorsicht : Intakte Amalgamfüllungen zu entfernen, muss überlegt sein. In der Regel ist es sinnvoller abzuwarten, bis eine Amalgamfüllung kaputt ist.

Wenn allerdings vom Arzt eine Amalgam-Unverträglichkeit festgestellt wird, ist gezieltes Handeln ratsam.
 

Kunststoffe

Sie besitzen vor allem den Vorteil, dass man mit Ihnen fast unsichtbare Füllungen herstellen kann und daher aus ästhetischen Gründen im Bereich der vorderen Zähne ideal sind.

Für die Seitenzähne dagegen sind sie eingeschränkt zu verwenden. Allenfalls kleine Füllungen können damit versorgt werden. Durch ihre Abnutzung und Spaltbildung zur Zahnsubstanz kann es zu erneutem Kariesbefall kommen
 

Einlagefüllungen (Keramik – oder Goldinlays )

Das Beste, was Sie im Seitenzahnbereich für Ihre Zähne tun können. Sie weisen bei guter Mundhygiene eine besonders hohe Lebensdauer auf. Sie werden im Zahnlabor angefertigt und mit einer Art Zement eingesetzt.

Wir empfehlen diese Versorgung als derzeit bewährteste und haltbarste Behandlung.

Um den Nachteil der Goldfarbe zu umgehen, kann man Füllungen auch aus reiner Keramik anfertigen.